Anschaffung eines Hundes - bevor ein Welpe oder Hund einzieht - was muß ich bedenken?

Vor genau 34 Jahren fing alles an. Wir wollten ein Hund, und genauso einer wie Robert Lembke hatte sollte es sein! 

Natürlich wurde vorher abgeklärt, ob alle mit dem Familienzuwachs einverstanden sind. Da ich damals zur Schule ging und meine Eltern in Schichten arbeiteten, war sichergestellt, daß der "Neue" nicht allzulang alleine war - später sollte sich herausstellen, wie wichtig das für ihn war!

Es ist nicht nur wichtig, daß alle mit dem Familienzuwachs einverstanden sind, sondern man sollte sich reiflich überlegen, kann und will ich 12, 13 Jahre oder länger mit einem Hund zusammenleben? Wo bekomme ich Hilfe her, wenn ich mit der Erziehung des Hundes mal überfordert bin? Welche Ansprüche stelle ich an Urlaubsreisen? Möchte ich 3 x im Jahr große, weite Flugreisen unternehmen, sollte man lieber auf einen Hund verzichten. Ebenfalls verzichten sollte man, wenn man beruflich sehr flexibel und karriereorientiert ist, in diesem Falle sollte man auch auf die Anschaffung eines Hundes verzichten. Es tut dem Hund sehr weh, wenn er plötzlich abgegeben werden muß und ins Tierheim abgeschoben wird - schlimmer - es ist ein Schock für ihn, er versteht es nicht! Hand auf's Herz zum Thema Beruf und Karriere - in der heutigen Zeit ist es doch so - wie lange man einen Job hat, weiß man nicht, der treue Kumpel bleibt einem aber ein ganzes Hundeleben lang treu ergeben!

Dasselbe gilt leider auch für menschliche Partnerschaften. Hat der neue Partner nichts für Hunde übrig - oder schlimmer, es ist überhaupt keine gemeinsame Basis für neuen Partner + Hund da - darf man ruhig überlegen, ob die neue Liebe nicht doch auf tönernen Füßen steht - Hunde haben ein extrem feines Gespür! Leider alles schon dagewesen und in der eigenen Familie erlebt.

Nicht zuletzt sollte man auch darüber nachdenken, daß nicht nur die Hunde alt werden, sondern wir Menschen selbst auch! Sich mit 70 Jahren einen Welpen anzuschaffen ist nahezu unverantwortlich. Erstens: Kann ich mit 70 noch so rennen und toben, wie der kleine Kerl es braucht? Auch in der Hundeschule ist man als Besitzer gefordert. Selbst wenn ich in diesem Moment noch fit bin - werde ich aber 82 oder 85 Jahre alt? Auf einen Hund verzichten muß man aber trotzdem nicht, es gibt viele ältere Tiere, die noch ein liebes Zuhause suchen, Züchter geben bestimmt auch gern den einen oder anderen älteren Hund, mit dem nicht mehr gezüchtet wird, in gute Hände. Viele schrecken vor einem älteren Tier zurück, weil dann der Trennungsschmerz logischerweise auch eher kommt - man sollte aber bedenken, wie viele schöne Jahre der Freude man sich noch gegenseitig schenken kann! Es gibt aber auch die Möglichkeit, in einem Tierheim eine Patenschaft zu übernehmen und nimmt einen Hund in Pflege, wenn man ihn/sie selbst nicht mehr zu Hause betreuen kann.

Ein anders Problem stellen Umzüge dar. Man muß aus der alten Wohnung ausziehen und darf in der neuen keine Hunde halten. Es sollte nicht unmöglich sein, lieber etwas länger zu suchen als sich zu trennen. Am besten ist es natürlich, wenn man rechtzeitig für Wohneigentum sorgen konnte, denn in den eigenen 4 Wänden braucht man ja niemanden zu fragen. Man sollte sich trotzdem vor Kauf erkundigen, ob per Wohnungseigentümergemeinschaftsbeschluß Hundehaltung ausgeschlossen ist - mir ist zwar bisher kein Fall bekann, aber es gibt ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt.

HUNDEBABYS ZU VERKAUFEN.



Verfasser unbekannt 


Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?" "Zwischen 50.- und 80.- Dollar" sagte der Mann. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 2,37 Dollar" sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?" Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig. "Was hat denn der Kleine da hinten?" fragte der Junge. Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsfehler hat und nie richtig laufen würde. "Den möchte ich kaufen!" sagte der Junge. "Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir."
Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genau so wie die anderen auch. Ich gebe ihnen meine 2,37 Dollar und werde ihnen jede Woche 1 Dollar bringen, bis er abbezahlt ist." Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu toben wie die anderen." Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht!" Der Mann biss sich auf die Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "Mein Junge, ich hoffe und bete, dass jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."