Wire Fox Terriers based in England
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Wassy vom Schulhof alias Bero

21.05.2017

 

Bero's Lieblings-Hundeschule-Übung hatten wir zuletzt vor einen Jahr gemacht. Trotz mehrmaliger Versuche, sich links am Bein abzusetzen, klappte es nicht! Nun wußten wir ja auch, warum. Er hat es einfach nicht mehr gesehen. Gestern dachte ich, versuch's doch mal wieder. Und siehe da! Bero saß wieder perfekt neben dem linken Bein ab! Weil er es inzwischen wieder sieht.

 

20.05.2017

 

Am Donnerstag waren wir zur Nachuntersuchung in Nienburg, da seine Hornhaut nicht wieder klar geworden ist und wir abklären lassen wollten, ob alles in Ordnung ist oder sich etwas dahinter verbirgt.

 

Am Mittwoch mittag hatten wir sogar einen Termin für den nächsten Tag bekommen, wo wir uns aussuchen konnten, ob vor- oder nachmittags!

 

Bero hat weder einen Nachstar sonst irgendwelche Augenerkrankungen. Sein Augeninnendruck ist perfekt.

 

Er hat lediglich eine Hornhauttrübung. Das ist ein rein kosmetisches Problem und beeinträchtigt seine Sehfähigkeit kaum.

 

Über die Ursachen einer Hornhauttrübung kann man nur spekulieren. Mögliche Ursachen wären eine Fettstoffwechselstörung - Bero hat ja einerseits Probleme bei der Gewichtsabnahme als auch Schilddrüsenunterfunktion.

 

Mit Bero's Gewichtsabnahme haben wir insofern Erfolg, daß es zwar nur sehr, sehr langsam abnimmt, dafür aber dauerhaft. Schon daß er das Abgenommene nicht wieder draufkriegt, ist ein enormer Erfolg! Er nimmt so im Monat durchschnittlich 100 g ab.

 

Wir haben ebenfalls immer den Eindruck gehabt, daß Bero wieder sehr gut sehen kann - da Dr. Barkhoff ja über spezielle Untersuchungsmethoden verfügt, hat er festgestellt, daß er auch auf dem anderen Auge sehr gut sehen kann und angesichts seines Alters ein Star oder eine Erblindung nicht mehr zu erwarten ist.

 

Wir werden jedenfalls weiterhin an regelmäßigen Nachuntersuchungen dran bleiben.

 

Wir sind höchst zufrieden mit Herrn Dr. Barkhoff und können ihn als Augenarzt wärmstens weiterempfehlen. Hier passen fachliches Können und Menschlichkeit perfekt zusammen. Er gibt jedem Hund und seinen Besitzern das Gefühl, der allerliebste Lieblingspatient zu sein!

 

Ein weiteres, ganz wichtiges Plus ist, daß er einen Festpreis nennt. Wenn er sagt, die OP kostet so und soviel, dann kostet sie das auch - es gibt hinterher keine bösen Überraschungen!

18.03.2017

 

Wir füttern nun seit ca. 2 1/2 Monaten Hills Prescription Metabolic & Mobility.

 

Nachdem das Gewicht sehr lange stand, nimmt er nun langsam weiter ab - dafür wächst und gedeiht aber seine Wolle. Wir haben ihn jetzt noch nicht wieder gewogen - wichtig ist, daß er deutlich sichtlbar abnimmt. Von oben und von der Seite sieht er nicht mehr so prall und rund aus.

 

Er hat aufgehört, sich ständig zu kratzen und zu beißen. Das Fell riecht nicht mehr nach alten Käse und ist auch nicht mehr fettig und ölig - so war es besonders im Nacken. Die Haut hat sich vollständig erholt.

 

Summa sumarum bin ich restlos begeistert von der Futterumstellung - und das - wo ich ein absoluter Gegner von Trockenfutter war! Im Trockenfutter scheinen wohl aber genau die Stoffe drin zu sein, die er dringend benötigt und weder durch Selbstkochen noch mit Nachfutter zugefüttert werden können. Dafür hat das Futter auch einen stolzen Preis, aber gemessen an dem Resultat ist es tatsächlich jeden Cent wert!

 

Luna, die nach ihrer Trächtigkeit auch gern wieder ein Pfund abnehmen darf - bekommt gegenwärtig 1/2 dieses Futter und 1/2 Naßfutter gemischt.

 

Bedo bekommt 1/2 Eukanuba (ich habe mich erinnert, daß es unser echter Bero so gern mochte) und 1/2 Naßfutter.

 

Luna mag kein eingeweichtes Trockenfutter, Bedo frißt alles!

 

Vielleicht stelle ich angesichts dieser hervorragenden sichtbaren Resultate doch auf Trockenfutter um.

 

Welpen bekamen/bekommen Hills Puppies.

 

Natürlich gibt es auch weiterhin solchen tollen "Schweinkram" wie Blättermagen - der ist der Renner unter allen Frischfuttersorten! Jetzt, bei 3 Hunden - bleibt auch nicht mehr so viel nach, was stinken kann.

 

30.01.2017

 

Heute waren wir mit Bero zur vorerst letzten Nachuntersuchung in Nienburg. Es ist alles bestens! Er braucht weder Tropfen noch Medikamente, jetzt muß lediglich die Zeit ihr Werk tun. Er kann wieder sehen und zeigt das auch nach dem Motto: "Hier bin ich! Wo steht das Klavier?". Er kündigt sein Comeback unabhängig davon an, ob gerade ein Feindrüde in Sichtweite ist oder nicht - Hauptsache, er wird gehört.

 

Wir sind Herrn Dr. Barkhoff unendlich dankbar für seine hervorragende Arbeit, die er geleistet hat!

 

Bezüglich seines Gewichtes müssen wir trotz Disziplin aber immer noch kleine Brötchen backen und kleine Ziele setzen - wie jetzt: erst: nie wieder 14 kg - dann unter 14 kg, unter 13 kg und so weiter. Da er täglich agiler wird und wir auch bald wieder in den Garten gehen können, sind unsere Ziele nicht unrealistisch. Der Weg ist das Ziel und wir werden es erreichen!

 

Ein weiteres Anliegen, das wir hatten, ist Beros starkes Übergewicht, das ich angesprochen hatte und die nette Dame zufälligerweise auch Ernährungsexpertin ist. Ich habe ihr gesagt, Bero bekommt abends ca. 130 g Naßfutter mit 1,9 % Fett, und da er so wenig bekommt, früh, mittags und abends eine Rinti-Hühnchenstange. Ich schaffe es einfach nicht allein, das Gewicht zu reduzieren, es steht einfach!!!

 

Sie hat mir erklärt, daß ich Bero lediglich den Erhaltungsbedarf gebe. Zuerst muß mit einem speziellen Diätfutter das Gewicht runter und nach Erreichen des Zielgewichtes der Erhaltungsbedarf gefüttert werden. FdH oder Futterreduktion macht man heutzutage wegen des Jojo-Effektes auch bei Hunden nicht mehr! Als Ziel wurde gesetzt, daß Bero wöchentlich auf lange Sicht ca. 150 g abnimmt. Am Anfang geht es natürlich schneller, es wird aber auch Zeiten geben, wo es mal stehenbleiben wird, ehe es weiter abwärts geht.

 

Bero bekommt nun 140 g Hills Prescription Diet Metabolic & Mobility. Ich gebe es auf 2 x und feuchte es vorher etwas an.

 

Bero hat mit diesem Futter innerhalb einer Woche überraschende 800 g abgenommen. Man kann nun aber schon erkennen, daß es langsamer gehen wird. Die nette Assistentin sagte, Gewichtsreduktion muß langsam erfolgen, damit keine inneren Organe oder die Leber kaputt gehen.

 

Wir haben noch genug Zeit zu überlegen, was er danach dauerhaft für ein Futter bekommen wird.

Die Fütterung ist so angelegt, daß er nach 18 Wochen 11,6 kg erreicht haben soll. Dann sehen und entsheiden wir weiter. Er darf trotzdem am Tag noch eine Rinti-Hähnchenstange bekommen!

 

Start: 30.12.2016 - Ausgangsgewicht: 14,3 kg

Stand 02.01.17:                                   13,8 kg

Stand 05.01.17:                                   13,5 kg

Stand 12.01.17:                                   13,5 kg

 

Der Gewichtsstillstand war vorhergesagt. Bero bewegt sich nun aber auch wieder deutlich mehr - ca. 1 kg macht da viel aus! - so daß er auch wieder Muskeln aufbaut. Muskeln sind 3 x schwerer als Fett.

 

Immerhin hatte er schon "vorfristig" für ca. 6 Wochen abgenommen!

12. Januar 2017:

 

Auch die heutige Nachuntersuchung verlief bestens und ohne Beanstandungen. Bero bekommt weiterhin die Augentropfen, bis sie aufgebraucht sind und die restlichen Tabletten. Prednisolon braucht er nun zum Glück nicht mehr - schauen wir mal, was nun sein Pullern macht.

 

Am 5. Janur waren wir zur 2. Nachuntersuchung. Der Trichter wurde entfernt, das Auge gründlich untersucht und getestet, ob Bero wirklich sehen kann. Dazu wurde ein kleiner "Parcour" mit Tisch und Stuhl aufgebaut. Er hatte zuvor schon auf Licht reagiert. Dr. Barkhoff ist mit dem Ergebnis und Heilungsprozeß mehr als zufrieden und wir sind es auch! Bero kann inzwischen auf dem operierten Auge besser sehen als auf dem linken Auge. Das Sehvermögen wird sich nach der OP in den nächsten Tagen und Wochen noch deutlich verbessern. Nächsten Donnerstag steht eine weitere Nachuntersuchung an.

 

Wir sind so froh, daß wir das machen ließen! Inzwischen kann man bei Hunden wohl ebenso alles machen wie beim Menschen. Man muß es nur wissen und einen Papa haben, der für die Kosten aufkommt ;)

 

Am 2. Januar stand die erste Nachuntersuchung an. Dr. Barkhoff war sehr zufrieden mit dem Heilungsverlauf! Ich schone Bero auch - kein Wind, kein Staub/Dreck in die Augen und keine Überanstrengung!

 

Für Bero stand am 29. Dezember eine Augenoperation an. Er wurde am Grauen Star operiert. Da er mit seinem linken Auge wohl nur noch wenig und mit dem rechten Auge gar nichts mehr sehen kann, haben wir uns in Anbetracht seines noch jungen Alters dafür entschieden.

 

Zuvor wurde 10 Tage lang vor der Operation 3 x am Tag getropft und Tabletten gegeben.

 

Da die Operation schon für 08.00 Uhr angesetzt war, sind wir schon am 28. Dezember angereist. Wir hatten eine nette und günstige Pension in Landesbergen gefunden - nur 16 km von der Tierklinik Nienburg entfernt.

 

Diese Tierklinik wurde uns von Dr. Zimmermann (Lüneburg) empfohlen, da er derartige Operationen nicht durchführt. Er ist vor allem Spezialist für die Beißerchen!

 

Am 29. Dezember morgens war es dann so weit! Wir waren rechtzeitig in der Tierklinik und Bero wurde nochmals ca. eine dreiviertel Stunde vor der OP getropft. Anschließend hat er eine Narkose bekommen und ich habe mich von Bero verabschiedet.

 

Nach 16.00 Uhr durfte ich ihn wieder abholen und sind zurück in die Pension gefahren. Bero war ziemlich geschafft von der Narkose. Er ist aber ein ganz, ganz lieber Kerl! Am 30. Dezember sind wir dann morgens zurück nach Hause gefahren.

 

Jetzt heißt es weiter Tropfen und Medikamente geben und abzuwarten.

 

 

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© Iris Frühling